Ein historischer Kriminalfall - und eine herrliche Liebesgeschichte.
Thomas Persdorf las aus seinem 2. Roman in Fleckenberg vor.
Als im Mai 2008 vom Mitteldeutschen Rundfunk der Dokumentarfilm „ Der Schiller- Code“ ausgestrahlt wurde, entstand für den gebürtigen Leipziger, Thomas Persdorf, die Idee zu seinem 2. Roman „Caroline und der 53. Gast“. Laut Mitteilung sollte nun endlich geklärt sein, und eine schwergewichtige, eine endgültige Antwort auf den nun schon 125 Jahre anhaltenden Streit der Wissenschaft, den Hermann Welcker 1883 mit seinem Urteil, „Der Schädel ist nicht ächt“, ausgelöst hat.
Während einer Autorenlesung im Besteckmuseum in Fleckenberg, fanden sich am 8.7.2010 trotz der starken Hitze zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer ein. Und es hat sich gelohnt; denn der Wahl-Mainzer versteht es, den komplexen Stoff leserfreundlich und spannend zu verpacken. Zudem vermittelt sein neuer Roman nicht nur geschichtliches Wissen, er ist flüssig geschrieben, und Persdorf beherrscht ebenfalls das Ineinandergreifen verschiedener Erzählepisoden. Alles ist stimmig und gut recherchiert, sogar die späte DDR-Zeit, in der eine Handlungsebene spielt. Ein Jahr benötigte der 69 jährige Autor, der in Mainz als Fachtierarzt bis 1995 in seiner eigenen Klinik arbeitete für das 458 Seiten starke Werk.
Ließ ein Geheimorden Schiller vergiften? Wer fälschte und stahl den Schädel? War Goethe der Täter, und so wurde die Affäre um Schillers Schädel der Kern des Romans. Tatsächlich erzählte Thomas Persdorfs Hauptfigur, die einstige Lehrerin Caroline von Löschwitz in den 1980er Jahren die Geschichte um Schiller in der ehemaligen DDR. Persdorf setzt das Leben der Caroline von Löschwitz in Szene, begibt sich mit ihr auf Spurensuche um den rätselhaften Totentanz von Schillers Gebeine, und ganz nebenbei entsteht eine herrliche Liebesgeschichte. Aber ebenso selbstbestimmt, wird der Leser durch die Rekonstruktion der Sprache in die damalige Zeit zwischen 1805 – 1826 versetzt.
Musikalisch wurde der Vater von fünf Kindern von seinem Sohn Cornelius begleitet. Die von Cornelius Persdorf eigens zum Roman komponierten Klavierstücke, fanden bei den Zuschauern ebenfalls regen Beifall.
Übrigen verdanken die Zuhörer diese anspruchsvolle Autorenlesung eher einem Zufall; denn vier sportliche Mitglieder des Gesangvereins Accordia Fleckenberg trafen vor Jahren während einer Radtour längs der Mosel-Rhein auf Thomas Persdorf. Schnell kam man ins Gespräch und versprach, wenn denn der neue Roman fertig sei, eine Lesung im Besteckmuseum in Fleckenberg zu initiieren.
Erschienen ist das Buch „Caroline und der 53. Gast“ im Engelsdorfer Verlag
Preis: 12,90 €
Generalversammlung der Schützen in Bad Fredeburg
Änderungen und eine besondere Ehrung für Paul Schnüpke
Die Generalversammlung der Fredeburger St.Georg-Schützenbruderschaft
begann um 16.30 Uhr vor dem Amtsgericht, mit einem Standkonzert der
Kur-und Knappenkapelle, einer Teilnahme am Festhochamt und endete mit
Musik, Tanz und DJ am späten Abend.
Georg Guntermann 1.Vorsitzender der Bruderschaft eröffnete pünktlich um
18.00 Uhr die Generalversammlung, begrüßte ganz herzlich alle Mitglieder
und man gedachte der im vergangenen Jahr verstorbenen Schützenbrüder.
Alles in allem stimmte man den erarbeiteten Änderungen und Vorschlägen
des Vorstandes zu.
Eine Änderung bezüglich der Eintrittsregelung während des
Schützenfestes wurde mit 9 Enthaltungen angenommen. Der 2.Vorsitzende
Reinhard Schauerte erklärte, „wir haben eine Lösung zur Abschaffung der
Ausweise durch Eintrittsarmbänder gefunden. Im vergangenen Jahr sind 400
Ausweise nicht abgeholt oder verteilt worden, überdies sei die
Herstellung der Ausweise sehr arbeitsintensiv. Auch stehe der Besucher
nur einmal an der Kasse an, und die Kontrolle wird wesentlich
erleichtert“. Die neue Regelung soll erstmals in 2010 zum Schützenfest
vom 17.7. bis zum 20.7. getestet werden. „Auch sind der Vorstand und die
Offiziere angehalten, ebenfalls Armbänder zu tragen“, so Schauerte.
Erhältlich sind diese an der Vogelstange oder der Extrakasse im Eingang
des Verkehrsvereins.
Bei der nächsten Neuerung ging es um das leibliche Wohl der Gäste
während des Schützenfestes. So wird der Imbiss vor dem Kurhaus demnächst
von der Firma Merte betrieben. Des Weiteren informierte Georg Guntermann
die Versammlung über eine weitere Abänderung im musikalischen Bereich,
die aber erst in 2011 greife. Wie bisher wird dann nicht mehr der
Musikverein Berghausen die Schützenfestgäste musikalisch unterhalten,
sondern bis auf die noch zu besprechenden Einzelheiten, hat sich der
Vorstand für den Musikverein Oberhundem entschieden.
Auch soll die Fronleichnamsprozession in diesem Jahr am 3.Juni 2010
erstmalig oben an der Vogelstange enden, wo auch dann, wie in jedem Jahr
beim Waldfest kräftig gefeiert werden darf.
Nach der Lesung des Kassenberichtes durch Hauptkassenführer Markus
Schulte sowie Beitragskassierer Peter Gnacke, folgte die Entlastung des
Vorstandes und Kassierer. Peter Gnacke sprach von einem zufriedenen
Ergebnis. „Mit 17 Neueintritten ist unsere Mitgliederzahl auf insgesamt
1441 Schützen gestiegen“, so Gnacke.
Alle zu den Wahlen anstehenden Kandidaten wurden von der Versammlung
einstimmig wieder gewählt; denn hier gab es keine Veränderungen. Für
weitere drei Jahre im Amt bestätigt: der 2.Vorsitzende Reinhard
Schauerte, der Schriftführer Bernd Nückel, Beitragskassierer Peter
Gnacke, 2. Beisitzer Reiner Droste und die Bestellung des Kassenprüfers
Ralf Fischer.
Schießsportleiter Jürgen Ritter gab detaillierte alle Ergebnis der 65
Schützenbrüder und Jungschützen bekannt: So siegte im Kompanieschießen
Dietmar Lüdtke, bester Einzelschütze Philipp Droste und als bester
Jungschütze wurde Jonas Will geehrt.
Ehrungen:
Eine ganz besondere Ehrung wurde Paul Schnüpke zuteil; denn er bekam
eine besondere Auszeichnung für verdiente Schützenbrüder, die oberhalb
der Verleihung des Wappentellers des Sauerländer Schützenbundes lagen.
Dieser Ehrenorden bestehend aus Silber, wurde vom Schützenbruder Michael
Eiloff in Handarbeit angefertigt. Paul Schnüpke schied im Jahr 2000 nach
40 Jahren Zugehörigkeit aus dem aktiven Dienst der Gewehrsektion aus.
Aber bis heute nimmt Paul Schnüpke immer noch am Geschehen der
Bruderschaft aktiv teil.
Der Vorstand ehrte für 25-jährige Mitgliedschaft in der St.
Georg-Schützenbruderschaft folgende Jubilare:
Richard Bahr, Jochen Beule, Volker Buhl, Thomas Conze, Michael Decker,
Martin Droste, Friedhelm Eickhoff (Ehrenmitglied), Kurt Frank, Hartmut
Guntermann (Vizekönig 1992), Fritz Hasselberg (Schützenkönig 1994),
Guido Heimes (Vizekönig 1990), Dieter Henneke, Gerhard Hochstein,
Hartmut Jäger, Franz-Josef Kersting, Michael Kleinerdam, Friedel
Knipschild, Frank Linn, Mike Lockstädt, Peter Meier, Sofokles Milionis,
Wolfgang Philipps, Hartmut Prenosil, Helmut Schmitz, Klaus Schneider,
Torsten Seidler, Manfred Sobolla, Ulrich Spieckermann, Rainer Steringer,
Peter Weber, Ignaz Wilmes, Christian Witte, Harald Wrede, Frank Wulf.

Neu eröffnet
Einmalig in Schmallenberg – neues Figurstudio für Frauen
Einfach Lust haben, etwas für sich zu tun! Gleich am ersten
Eröffnungstag besuchten zahlreiche interessierte Frauen die neuen
anspruchsvoll gestalteten Räumlichkeiten des neuen Figur- und
Abnehmstudios in Schmallenberg.
Nicht nur das Wunschgewicht ist wichtig, sondern die Frage ist; wie kann
ich es dauerhaft halten. Mit dem „fesch in Form Konzept“ bietet die
Inhaberin Christa Ries Frauen die abnehmen wollen
Hilfe an. Das Konzept ist eine Kombination der richtigen Ernährung und
Sport. Hier wird gesundheitliche Prävention betrieben, und ist auf die
Bedürfnisse der Frauen spezialisiert.
Anders als in herkömmlichen Fitnessstudios, bieten wir nach dem Motto -
von Frauen für Frauen - ein Programm mit qualifizierter
Ernährungsberatung, und wie die Ernährung umgestellt werden kann an.
Begleitend dazu bewirken schon 30 Minuten Training an zwei bis drei
Tagen pro Woche sichtbare Erfolge. Das Bewegungsprogramm trainiert das
Herz-Kreislaufsystem ebenso wie alle großen Muskelgruppen des
Bewegungsapparates. Aber auch wer nicht abnehmen möchte, ist hier gut
aufgehoben; denn medizinisch anerkannte Vibrationstrainer sowie
verschiedene Kurse wie Pilates und Powerkurse werden von Christa Ries
und ihrem Team angeboten.
„Wir sind keine Muckibude. Hier kommt man lächelnd herein, und geht
strahlend heim, nur so klappt es; denn die ganze Sache muss Spass und
Freude machen“, erzählte Christa Ries den neuen Kundinnen.
Bedanken wollte sich die Inhaberin bei allen fleißigen Helferinnen und
Helfern. Firmen die für einen großartigen Umbau sorgten, insbesondere
aber bei der Firma Köster für die freundliche Leihgabe der Bestuhlung,
sowie der Hilfe durch die Fa. Vollmers-Dünnebacke einschließlich Team.

Spende für Kinder
Firma SITA überreicht der Stadt Schmallenberg einen Scheck

Am vergangenen Dienstag überreichten Wolfgang Strogies und Michael Köster vom Entsorgungsunternehmen SITA-Niederlassung Lennestadt, Vertretern der Stadt Schmallenberg einen Scheck über 2000 €. Dieser Betrag fliest auf Wunsch von SITA zusammen mit weiteren Spenden in den in 2009 eigens dafür eingerichteten Härtefonds ein.
Dieser Fonds soll dazu dienen schnell und unbürokratisch zu helfen. In vielen Fällen können Eltern die Kosten für besondere Angebote der Kindergärten und Schulen nicht tragen. Um hier Chancengleichheit zu schaffen, und so auch die benachteiligten Kinder angemessen zu fördern, ist eine finanzielle Unterstützung sinnvoll und lobenswert. Bürgermeister Halbe und Beigeordneter Burkhard König bedankten sich bei der Firma SITA Mitte für ihr regionales Engagement im sozialen Bereich. „In verschiedenen Situationen wird ganz kurzfristig und acut Kinderhilfe benötigt. Mit diesem sozialen Konto können wir benachteiligten Kindern helfen“, so Halbe.
Michael Köster, Niederlassungsleiter aus Lennestadt fügte hinzu: „Mit der heutigen Spende wollen wir dazu beitragen, dass alle Kinder, unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern gleiche Chancen haben. Und mit diesem unbürokratischen Sozialkonto, kommt die Hilfe auch sofort ohne die üblichen Verwaltungskosten an.

DJK Grafschaft spendet Flexi Bar
Wenn der Rücken und die Gelenke schmerzen, Osteoporose oder Haltungsschäden die Lebensqualität mindern, dann kann der Rehabilitationssport eine gute Alternative zu anderen Maßnahmen werden.
Die neuen Flexi-Bar-Stäbe der Gesundheitssportgruppe dienen der Stärkung der Muskulatur
Die Übungsleiterin, Diplom Sportlehrerin Birgit Rockel, ist Dozentin beim Behindertensportverband NRW und für die Ausbildung von Übungsleiterinnen und Übungsleitern zuständig. In Grafschaft betreut sie zwei Gruppen mit orthopädischen Beschwerden, die im normalen Sportverein nicht so gut aufgehoben wären. "Mein Ziel ist es, ein muskuläres Ungleichgewicht zu beheben. Dies geschieht durch Muskelaufbau, Dehnübungen und Gelenkmobilisation. Nach neuesten sportwissenschaftlichen Erkenntnissen können tiefliegende Muskeln nicht willentlich trainiert werden, sondern nur über Balance- Zitterübungen.
Darum sind wir auch besonders froh", erklärte die Sportlehrerin, "dass uns 17 solcher Flexi-Bar-Stäbe, von der Gesundheitssportgruppe DJK Grafschaft gespendet wurden". Peter Amzehnhoff, 1. Vorsitzender des Sportgruppe sagte: "Diese Anschaffung ist eine gute Investition in die Gesundheit".
Dass der einmal in Schwingung gebrachte 1,50 Meter lange Stab, eine durch seine Vibration außergewöhnliche Reaktion ausübt, spürte die Gruppe schnell, denn bei richtigem Training arbeiten die tief- und medial liegenden Rückenstrecker, die gesamte Bauchmuskulatur sowie der Beckenboden gegen die auf den Körper wirkende Schwingung.
"Dass es sich beim Rehabilitationssport um eine ergänzende Maßnahme nach §44 SGB handelt, und dass die Teilnahme nach ärztlicher Verordnung frei ist, wissen die wenigsten Betroffenen, erklärte Georg Brand, Geschäftsführer der Gesundheitssportgruppe. "Die Kostenträger des Rehasports können die Rentenversicherung, die Krankenkasse oder die Unfallversicherung sein. Eine Erstverordnung erfolgt durch den zugelassenen Arzt. So können 50 Übungseinheiten über 18 Monate verordnet werden, wobei das Budget des Arztes nicht belastet wird. Die Übungsabende für Männer finden immer Mittwoch von 19.15 bis 20.15, für Frauen mittwochs von 20.15 bis 21.15 Uhr jeweils in der Schützenhalle Grafschaft statt.

14 Freikarten für Bewohner von St. Georg
BVB-Fan Club Schmallenberg spendete Freikarten
Alle fußballinteressierten Bewohner der Wohnanlage Drewestraße freuten sich schon auf das Spiel am Samstag in Dortmund; denn es spielten der BVB gegen Hannover 96. Das sie dieses Spiel live
miterleben konnten, machte der BVB Fan Club Schmallenberger Sauerland möglich. Schon zum dritten Mal spendeten der Verein den Bewohnern von St. Georg Freikarten, berichtete der 1.Vorsitzende Wolfgang Brüggemann.
Bettina Schölzel, Fachleiterin der Wohnanlage, freut sich ganz besonders für die Bewohner auf das Spiel, und sie dankte im Namen aller für die gespendete Freikarten.
Der Club wurde am 16.6.1993 gegründet, und hat zur Zeit über 80 Mitglieder, so Gerhard Gellrich, 2.Vorsitzender vom BVB. Der Verein dient einerseits natürlich dem Support für Borussia Dortmund. Aber Gemeinschaft, Kontaktpflege zu Gleichgesinnten in aller Welt sind weitere Vereinsinhalte des BVBs. im Schmallenberger Sauerland.
Zuschauer genossen das Lustspiel „Zwei wie Hund und Katz“
Ein unterhaltsamer Höhepunkt des Theatervereins Haverland e.V.

Schon zur Premiere war die Haverlandhalle in Wormbach bis auf den letzten Platz gefüllt; denn das Lustspiel aus der Feder von Bernd Gombold wurde passend zur Karnevalsaison gewählt. Nicht nur die Zuschauer waren gespannt auf die höchst vergnügliche Aufführung, sondern auch die Akteure wollten sehen, ob ihre im vergangenen Jahr neu erworbene professionelle Weiterbildung beim Amateurtheaterverband NRW Früchte getragen hat. Und das war der Fall; denn ohne Ausnahme stellte die gesamte Gruppe ihr komödiantisches Talent bestens unter Beweis.
Werner Schauerte, 1. Vorsitzender des Theatervereins begrüßte ganz herzlich die zahlreichen Besucher, dankte allen Sponsoren, den Technikern, langjährigen Helfern und freute sich über Dieter Boetzel, Matthias Geueke und Simon Schauert - drei Neuzugänge innerhalb der Gruppe -, die ebenso mit gekonnter Situationskomik wie die „alten Hasen“ aufwarteten.
Arg zerstritten sind der Bürgermeister Johannes Restle (Hubertus Wegener) und sein Nachbar der Dorfpfarrer (Thomas -M. Hellermann). Es steht die 1200-Jahr-Feier des Dorfes an, und der eitle Bürgermeister hat sich als Brunnenfigur auf der Mitte des Dorfplatzes verewigen lassen. Dem Pfarrer passt das gar nicht. Es müsse schon Heilwasser fließen, bevor er die neue Feuerwehrfahne, die sich der Kommandant Gustav (Matthias Geueke) so sehr wünscht auch weiht. Dies ließ er durch seine Haushälterin Hedwig (Petra Fuchs) ausrichten. Und tatsächlich wird die heilsame Wirkung des Brunnenwassers durch die List von Opa Restle (Johannes Fischer) und Karl dem Altknecht (Dieter Boetzel) unter Beweis gestellt. Alle sind ein Herz und eine Seele, denn durch die beträchtlichen Einnahmen des Heilwassers soll das Fest ein Jahrhundertereignis werden. Eigens dafür wurde der Opersänger Parmesani (Michael Tigges) für viel Geld angagiert. Ein jähes Ende findet allerdings die Freude über den unverhofften Geldsegen, denn der ganze Schwindel flog auf.
Gekonnt setzte die Theatergruppe den unterhaltsamen Klassiker unter der Regie von Marina Kompernaß in Szene, und so wirkte alles sehr professionell. Das begeisterte Publikum quittierte die gelungene Aufführung mit vielen Lachsalven und häufigen Szenenapplaus. Toll waren auch die geschmackvollen Kostüme, sei es beim Pfarrer, bei den Dragoner aus der Kaiser Wilhelm Zeit, bei Klothilde Sonnenschein mit ihrer extravaganten Gardeobe (Julia Schindler) oder ihrem Ehemann Knuth Sonnenschein (Simon Schauerte), der zu Beginn unter der Fuchtel seiner Gattin stand. Aber auch hier waren die beiden Freunde Opa Otto und Karl behilflich, und so konnte Knuth ohne seine herrschsüchtige Frau ein reiches Erbe antreten. Trefflich spielte auch Lina (Dagmara Wroblewski ) ihre Rolle als Bedienstete des Bürgermeisters, der Regierungsbeamte Leo Lachmann (Alfons Tröster), der reichlichen Most zu sich nahm und so einiges durcheinander brachte, sowie Erna Restle, (Anke Gerwin), die fünf Teppichklopfer in einer Woche auf den Rücken ihres Mannes zerbrach.
85 Jahre Theaterverein „Einigkeit“ Lenne begeisterte mit „Maximilian der Starke“
Ganz stark in Lenne – Bauernschwank in drei Akten

Foto Christian Vollmert
Vom Feinsten; in der Komödie in drei Akten geht es um Liebe, mit all ihren Verwirrungen und natürlich mit Happyend. Es spielte der Theaterverein „Einigkeit“ Lenne in diesem Jahr zum Patronatsfest des heiligen Vincentius in der Lenner Schützenhalle das Stück von Wilfried Reinehr, „Maximilian derStarke“.
Spielleiter Stefan Wiese begrüßte in der gut gefüllten Halle alle Besucher, Gäste und ganz herzlich die Kinder. Er dankte allen Darstellern, dem Möbelhaus Knappstein für die Einrichtung, sowie der Firma Ramail für Frisuren und Make Up. Stefan Wiese hatte auch einige Jubiläen zu verkünden. So feierte Sigrid Kersting ihr 25 Bühnenjubiläum, sie verkörperte brillant die Bäuerin Anna. Mathias Hülster ist 10 Jahre bei der Theatergruppe und spielte den Bauer Bartholomäus Ober. Fünf Jahre dabei ist Sebastian Viehl, der den Jungbauer Toni darstellte, und auf 30 Jahre Bühnenarbeit kann Ulrich Steinmetz, Souffleur zurückblicken.
Schon am Freitagabend bei der Premiere zeigten sich die inzwischen erfahrenen Laienschauspieler in bester Spiellaune. Ab Mitte Oktober begann man mit den Proben, berichtete Christian Vollmert 1.Vorsitzender des Theatervereins. Die Bühne verwandelte sich für drei Stunden in eine ländliche Welt, in der es zu Beginn scheint, dass Land und Geld eine bedeutendere Rolle als die Liebe einnimmt.
Bauerssohn Toni soll nach dem Willen seiner Eltern, der Bauersfrau Anna, und dem Bauern Franz Arnhofer die Tochter des Bauern Bartholomäus Ober heiraten. Wie es eben früher so war, wurde "Land mit Land verheiratet". Nur haben die jungen Leute ganz andere Pläne. Denn Toni ist unsterblich in seine Maxi, und Sibille in ihren "Sparkassenhengst" Rüdiger Reisig, wie er von ihrem Vater genannt wird verliebt. Aber die Eltern ("Einen Schnaps drauf") wollen ihren Willen zur Zwangsheirat durchsetzen. Obwohl Bauerssohn Toni für einen solchen Fall schon einmal mit dem Schlimmsten gedroht hat; „wenn ich meine Maxi nicht bekommen kann, wandere ich aus nach, nach Milchenbach“. Da treten Knecht Moritz und Magd Rosa in Erscheinung, und Moritz glänzt mit Ideen, List und Tücke. Mit seiner Hilfe bringt der Arnhofer Sohn sein Mädel als Knecht verkleidet auf den Hof. Als die beiden Liebenden nun zusammen erwischt werden, bricht für die Eltern eine Welt zusammen und sie glauben, ihr Sohn sei falsch programmiert, oder gar vom Teufel besessen. Um ihn von seiner „Krankheit“ zu heilen, kam den Eltern die Idee, den Liebesengel Lolita ins Haus zu holen, in der Hoffnung, ihn von seiner „Krankheit“ zu heilen. Doch nicht Toni, sondern der Bauer selbst erliegt fast Lolitas Reizen.
Und als am Ende Bauer Ober pitschnass vom Sparkassenhengst Rüdiger aus dem Dorfbach gerettet wird, stellt sich auch noch heraus, dass Toni weder vom Teufel besessen, noch falsch programmiert ist. Denn Maximilian der Starke ist kein Mann, sondern Maxi die Freundin von Toni.
Aber schließlich nach vielen amüsanten Verwirrungen führt doch alles dazu, dass die Liebe siegt und zusammenkommt, was zusammengehört: Maxi und Toni, Sibille und Rüdiger, Lolita und Bartel, Rosa und Moritz und Anna und Franz finden wieder zueinander und werden oder bleiben miteinander glücklich.
Begeisternder, lang anhaltender Applaus folgte vom Publikum.
Das Stück ist noch am Samstag den 30. Januar um 19.00 Uhr und am 31.Januar um 16.00 Uhr zu sehen. (Kaffee und Kuchen ab 15.00 Uhr. Die Bewirtung erfolgt am Samstag durch das Team des Gasthof Heimes-Willmes.
Maxi: Sabine Keite, Toni Arnhofer: Sebastian Viehl, Franz Arnhofer: Martin Rickert, Anna Arnhofer: Sigrid Kersting, Moritz: Herbert Göbel, Rosa: Christiane Schauerte, Lolita: Melanie Leismann, Bartholomäus Ober: Mathias Hülster, Sibille: Jacqueline Rickert, Reisig: Sebastian Rickert
Spielleiter: Stefan Wiese, Souffleur: Ulrich Steinmetz
Niemand dachte so oft an unsere Einrichtung
Stammtisch aus Lenne spendete 4375,00 Euro
Seit 1987 treffen sich die Stammtischbrüder einmal wöchentlich in Lenne um nicht nur über Gott und die Welt zu diskutieren. Irgendwann 1990 nach der ersten Tombola kam die Idee, das viele Geld, das die erste Versteigerung einbrachte, für einen guten Zweck zu spenden. Und so flossen seit 1990 insgesamt 56331,86 Euro Spendengelder in soziale-oder gemeinnützige Einrichtungen der hiesigen Region.
Immer am 4. Advent wechseln in einer groß angelegten Tombola nach einem Versteigerungsmodus wertvolle Preise ihren Besitzer. Hermann Rickert vom Stammtisch „zum Wohle“ aus Lenne bedankte sich bei allen Gönnern, Freunden, Schmallenberger Geschäftsleuten und Umgebung für die großzügige Unterstützung; denn ohne sie wäre dieser große Erfolg nicht möglich. Er betonte auch, dass jeder Cent, der gesamte Betrag gespendet wurde.
Einen Scheck über 375 Euro erhielt Stefan Wiese vom Kirchenvorstand St.Vinzenz Lenne für die Messdienergruppe. Dr. Robert Volk Gründungs-und Vorstandsmitglied des St. Elisabeth Hospizes Altenhundem bedankte sich ganz herzlich für die Zuwendung über 4000 Euro und sagte:“ Kein Verein, kein Dorf, keine Institution habe so oft an unsere Einrichtung gedacht, wie der Stammtisch „Zum Wohle“ aus Lenne“. Denn schon das fünfte Mal wurde das Hospiz von den Lennern bedacht. Dr. Volk gab aber auch einen kleinen Einblick in die im Vordergrund stehende aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer voranschreitenden weit fortgeschrittenen Erkrankung mit einer begrenzten Lebenserwartung.
„Bei uns finden unheilbar erkrankte Menschen und ihre Angehörigen Begleitung und Hilfe.
Die Patienten werden Gäste und nicht Patienten genannt. Wir verfügen über 6 genehmigte Betten, und finanzieren uns allein über Spendengelder und Mitgliedsbeiträge“, so Dr. Volk.
Monika Kramer Pflegedienstleiterin vom Elisabeth Hospiz berichtete über Neuanschaffungen wie z.B. neue Multifunktionsbetten oder Renovierungen im Gästebereich. Auch lud sie die Spender des Stammtisches in das Hospiz ein.
Alle Adventkalender verkauft - Lions hilft Kindern in Not
Im Mittelpunkt der letzten Adventpreisverleihung des Lions Club Schmallenberg-Hochsauerlandkreis, stand der 23 jährige Schmallenberger Christian Dünnebacke; denn er gewann den Hauptpreis - eine Flugreise nach Lissabon in einem 5 Sterne Hotel im Wert von 1000 Euro -.
Schon im dritten Verkaufsjahr befindet sich die immer beliebter werdende Aktion des Adventkalender-Verkaufs mit Gewinnmöglichkeiten. „Zu Beginn ging der Verkauf recht zögerlich voran. Mittlerweile, nach der dritten Auflage wurde die Nachfrage immer größer, und alle 5000 Kalender mit insgesamt 130 Gewinnen im Wert von 12 000 Euro konnten in der Vorweihnachtszeit verkauft werden“, berichtete Hubertus Schmidt vom Vorstand des Lionsclubs.
Der bekannte Rothaarsteig-Fotograf und Fotodesigner Klaus-Peter Kappest aus Hilchenbach, lieferte das stimmungsvolle Bildmotiv zum Kalender. Am vergangenen Mittwoch überreichten der Präsident Matthias König und Vizepräsident Peter Walach dem glücklichen Gewinner den Gutschein des Hauptpreises im Hotel Störmann.
Christian Dünnebacke freute sich riesig über die Reise für zwei Personen. „Irgendwann im Frühjahr werde ich die Reise antreten“, sagte der junge Mann. Der Junggeselle arbeitet bei der Firma Burgbad, die gemeinsam mit der Firma Falke auch den Hauptpreis spendeten.
Nach dem Motto: „Lions hilft Kindern in Not“, wird der Club auch in diesem Jahr bedürftige Kinder im Schmallenberger Stadtgebiet unterstützen. Der Erlös fließt transparent an Schulen, Sonderschulen, Kindergärten oder bedürftige Einrichtungen.
Wer genau in diesem Jahr aus dem Lotteriekalender Zuwendungen erhält, wird noch bekannt gegeben, berichtete Matthias König nach der Preisverleihung. Einen ganz besonderen Dank richtete Andreas Knappstein vom Vorstand an alle Spender, dem Schmallenberger Gewerbeteam und Käufer im Stadtgebiet; denn ohne sie wäre das großartige Ergebnis nicht zu erreichen.
- Eine musikalische Zeitreise -
Die ganze Welt in NRW / woher wir kamen um so zu werden wie wir sind
Viele Menschen in NRW haben einen Migrationshintergrund. Schon im 19. Jahrhundert kamen Zuwanderer aus dem europäischen Osten, aus Masuren, Schlesien und Polen ins Land. Sie alle fanden Arbeit im Bergbau oder in der Eisenindustrie. Später waren es die so genannten Gastarbeiter aus Italien, Griechenland, Spanien, vor allem aber aus der Türkei. All diese Menschen prägen heute unser Land.
Mit dem landesweiten, musikliterarischen Werk „Ost-West-Bewegung“, vorgetragen am letzten Samstag in der Akademie in Bad Fredeburg, nahm diese Veranstaltung eine regionale Sonderstellung ein. War sie doch die einzige von 24 dieser literarischen Veranstaltungen die im Sauerland stattfand.
Ein kleiner Ausschnitt der kulturellen Vielfalt vermittelt durch Literatur, wurde von dem Schriftsteller Herbert Somplatzki in humorvoller aber auch nachdenklich stimmenden Weise vorgetragen. Musikalisch begleitet von dem in Herne geborenen Komponisten und Arrangeur für diverse Ensembles Eckard Koltermann, der erstmals beim Rheinischen Musikfest 1993 in Essen mit Somplatzki zusammen arbeitete. In einer beeindruckend, lebendigen Berührung von Wort und Musik wird berichtet, wie Menschen auf der Suche nach Arbeit und Brot aus der Fremde in den deutschen Westen kamen um hier einen neue Heimat zu finden. Beruhend auf Erfahrungswerten, brachte der in Masuren geborene Herbert Somplatzki eine Hommage auf die Region und ihre Einwohner die im Westen eine neue Heimat gefunden haben, sowie auf die herbe Schönheit der masurischen Landschaft – dem Land der tiefen Wälder und dunklen Seen -, wie er seine Heimat liebevoll umschrieb.
Das Duo führte das Publikum u.a. durch das, schwarze Herz „ des Ruhrgebiets. Es ließ die Menschen mit ihren Hoffnungen, Träumen, Ängsten, Heimweh, der schweren Maloche unter Tage und ihren Freuden vor den Zuhörern lebendig werden.
Aber Kohle war nicht alles! Namen wie Schimanski, Burkatzki, Somplatzki, Dombrowski, Milewski, Schikowski, Nowacki, Berzenski, Grabowski, Koslowski könnten an eine masurische Hauptstadt im Kohlenrevier erinnern; denn das war Gelsenkirchen und Schalke-Null-Vier; dort wo sich der Kumpel nach der Arbeitswoche in Staub und Schweiß am Sonntag in guter Jacke traf. Eingebettet zu den Klängen der Baßklarinette, fügte der Autor auch Gedichte und Texte aus seinem 2003 erschienenen Buch “Masurische Gnadenhochzeit“ ein, das mit seiner klaren Sprache mehr als ein Beitrag zur deutsch-polnischen Begegnungsgeschichte darstellt. Von Somplatzkis über 40 veröffentlichen Büchern wurden einige zur besseren Verständigung zwischen Deutschen und Polen zweisprachig herausgegeben.
Veranstaltet wurde diese literarische Reihe von der Gesellschaft für Literatur in NRW, unterstützt durch den Ministerpräsidenten, der Stadt Schmallenberg, dem HSK und in Kooperation mit der Christine Koch-Gesellschaft.
*
Rustikal Essen - Ein Sonntag für die ganze Familie
9. Saustarkes Schlachtfest in Fleckenberg
Auch in diesem Jahr konnten die Veranstalter des MGV Fleckenberg mit dem Resultat des Schlachtfestes zufrieden sein. Das Essen, kräftig-deftige Speisen, wie Haxen, Kassler, Sauerkraut, Mettwurst, Köhlerschinken und andere leckere Gerichte waren ausverkauft. Die Kinder hatten ihren Spaß, und nicht nur die Erwachsenen versuchten das Gewicht eines mit Rot-und Weißkohlköpfen gefüllten Sackes zu
schätzen.
Und so wurde geprüft, gehoben, Vergleiche angestellt wie zum Beispiel: „ Lucas komm mal her“, und schon hob der Vater den 17 Kilo schweren Sohn in die Höhe, um möglicherweise das Gewicht des Kohlkopfsackes besser einschätzen zu können. Das tatsächliche Gewicht des Inhaltes belief sich exakt auf 17 Kilo 955 Gramm.
Die 30 Flaschen Wein gewann mit der besten Einschätzung von 18 Kilo 70 Gramm, Annette Löhr aus Oberlandenbeck, die aber leider zur Siegerehrung nicht mehr anwesend war. Jörg Röhrig aus Fleckenberg freute sich über den zweiten Preis, über ein Essen für 2 Personen und einem fünf Liter Fass Bier. Er schätzte das Gewicht auf 18 Kilo 100 Gramm. Den leckeren Wurstkorb erhielt Norbert Gramm für seine Einschätzung von 17 Kilo 800 Gramm.
Als Gastchöre konnte Ewald Hanses, 1. Vorsitzender des MGV Fleckenberg, den MGV „Concordia“ gem. Chor Bödefeld unter der Leitung von Rita Willecke, sowie den gem. Chor „Cäcilia“ Brachthausen e.V. unter der Leitung von Thomas Weidenbach begrüßen. Und für die musikalische Unterhaltung spielte wie in jedem Jahr der Musikverein Accordia Fleckenberg unter der Leitung von Marc Schäfers.
Herbert Somplatzki: Literaturhaus für Südwestfalen planen
von links: Gesprächsleitung der Podiumsdiskussion: Dr. Monika Salmen, Detlef Schlüter, Dieter Wurm, Dirk Glaser, Herbert Somplatzki, Bernhard Halbe.
Im Rahmen der 16.Jahrestagung der Christine-Koch-Gesellschaft stellte Herbert Somplatzki aus Schmallenberg am 18.April sein Konzept vor.
Kurzes, aber spannendes Vogelschießen in der Aurora Fleckenberg
Stefan Schauerte regiert Fleckenberg – Vizekönig Jörg Hanses


Lange mussten die Schützen auf ihren neuen König in der Aurora nicht warten. Lag es am wechselhaften Juniwetter, oder weil in diesem Jahr eine andere „Liga“ schoss; denn bedingt durch den in 2010 stattfindenden 100. Geburtstag des Tambourcorps Fleckenberg, traten weitgehend nur Schützen des 1910 gegründeten Tambourcorp-Vereins an.
Stefan Schauerte machte kurzen Prozess; denn schon der 62. Schuß von dem 33-jährigen Tischler, beschäftigt bei der Firma Holzbau Krell und Silberg in Oberkirchen, brachte den Vogel zu Fall. Regieren wird er mit seiner 32-jährigen Ehefrau Daniela Schauerte. Beide haben einen 17 Monate jungen Sohn, Leon. Vizekönig wurde nach 103 Schüssen Jörg Hanses.
Die neuen Regenten präsentierten sich den vielen Zuschauern mit einem farbenprächtigen Hofstaat am Montag beim Festzug durch Fleckenberg.
Europa zu Gast in Schmallenberg
15. Tkwf - Tagung



Fred Hansen
Gestern schenkten die sechs Ranger anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens den Kyrill-Pfad der Öffentlichkeit. Seit Oktober 2007 wurde daran gebaut, und das Ergebnis kann sich sehen lassen; denn dort wo einst prachtvolle Wälder standen, hinterließ der Jahrhundert-Sturm im Januar 2007, eine Schneise der Verwüstung. Sachschäden in Millionenhöhe entstanden, und die Landschaft war nicht mehr das, was sie mal war.
„Kyrill hat uns die Möglichkeit gegeben, mitten in das naturgetreue Chaos diesen Pfad zu schaffen“, so Forstdirektor Hans van der Goltz bei der Eröffnung des Kyrill-Pfades gestern in Schmallenberg-Schanze. Nicht ohne Stolz erwähnte Goltz, das es bisher keine vergleichbare Einrichtung in Deutschland gibt. Sein Dank ging an alle Helfer, insbesondere aber an die sechs Ranger, die mit ihren Ideen, Fleiß und viel persönliches Engagement, weit mehr als für den Dienst erforderlich, in dieses Projekt einfließen ließen. Sie schufen in sechsmonatiger Arbeit dieses einmalige Anschauungs- und Erlebnisprojekt. Sein Dank ging auch an die Stadt Schmallenberg, die unbürokratisch den Bau des Pfades genehmigte.
Bürgermeister Bernhard Halbe brachte Grüße von Rat und Verwaltung, und zeigte sich von der „Erfolgsgeschichte“ der sechs Ranger und ihrem Einsatzleiter Fried Hansen sehr beeindruckt. Halbe sprach aber auch über den Schaden den Kyrill vor 16 Monaten angerichteten hat, deren Aufarbeitung, und über die touristische Bedeutung des Waldes in unserer Region.
Karl-Josef Fischer vom Behindertenkreis im HSK lobte den Mut zur Umsetzung dieses wunderbaren Projektes.
„Der Pfad besteht aus drei wesentlichen Einrichtungen, um ins Zentrum der Sturmschäden zu gelangen“, so Einsatzleiter Fried Hansen. „ Erstens die Ranger-Station mit Informationsmaterial. Zweitens der barrierefreie Pfad über 250 Meter, den Rollstuhlfahrer und Familien mit Kleinkindern bequem erkunden können, und drittens, der eigentliche Kyrill-Pfad mit einer Länge von einem Kilometer mit aufwändigen Bauwerken, die nicht für Kinder unter sechs Jahren geeignet sind. Auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen sollten diesen Pfad nicht unterschätzen“. Denn Holzstege und steile Trittleitern führen an Friedhöfen von Baum¬stümpfen, Baumwurzeln, umgestürzten Bäumen, geborstene und zersplitterte Stämme vorbei.
Gesegnet wurde der Kyrill-Pfad von Vikar Soika aus Grafschaft
Namen der Ranger: Stefan Knippertz aus Rehsiepen Norbert Hoffmann aus Bromskirchen Klaus Pape aus Kreuztal Mathias Speck aus Burbach Ralf Schmidt aus Wingeshausen Christoph Schwermer aus Heinzberg
Kyrill-Pfad gestern in Schanze eingeweiht